Kooperationsnetz für Gastrointestinale Tumorerkrankungen

Aufgaben

Das Darmzentrum Freiburg e.V. entstand im Mai 2006 aus einem Kreis von Onkologen, Gastroenterologen und Chirurgen aus dem ambulanten Sektor. Bis heute sind dem Verein fast 60 Mitglieder beigetreten, darunter neben weiteren niedergelassenen Kollegen auch stationär tätige Ärzte aus dem Bereich von fünf Krankenhausträgern der Region Freiburg. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, die Vorsorge, Behandlung und Nachsorge von Tumoren des Gastrointestinaltraktes in einem interdisziplinären und sektorübergreifenden Verbund zu koordinieren und zu optimieren.


Dies soll erreicht werden durch:

Interdisziplinäre Therapieplanung
- orientiert an Leitlinien
- neuesten wissenschaftlichen Daten sowie
- der individuellen Situation der Patienten.


Organisatorische Straffung
der Behandlungswege, insbesondere über Schnittstellen hinweg.

Qualitätssicherung und -optimierung
durch Dokumentation und Auswertung der Behandlungsergebnisse.


Die Behandlung von Patienten mit Darmkrebs und anderen Tumoren des Gastrointestinaltraktes erfordert eine enge interdisziplinäre Verzahnung. Heute finden fast alle Behandlungsschritte - mit Ausnahme des operativen Eingriffs - im ambulanten Bereich statt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines leistungsfähigen, interdisziplinären Netzwerkes aus niedergelassenen Ärzten mit kooperierenden Partnern im stationären Sektor.

Das Darmzentrum Freiburg e.V. stellt sich dieser Herausforderung. Es dient allen beteiligten Ärzten als Forum für ständigen interdisziplinären Austausch und sorgt für eine Überbrückung der organisatorischen Schnittstellen innerhalb des niedergelassenen Bereichs sowie zwischen ambulantem und stationärem Sektor, unabhängig von der Trägerschaft.